Dummverteilen Sie gefälligst woanders!

Widerstand gegen die neoliberale Umverteilung

Umverteilungswitz des Monats 25. Mai 2008

Ausnahme von Private Equity Fonds aus Vermögenszuwachssteuer

Die Vermögenszuwachssteuer, noch vor Kurzem von der Sozialdemokratie als grosser Wurf in Richtung mehr Verteilungsgerechtigkeit gepriesen, verkommt immer mehr zu einem schlechten ‘Umverteilungswitz’, drohen doch Ausnahmen aus dieser Steuer die Regel zu werden,

kritisiert Markus Koza, Bundessekretär der Alternativen, Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen (AUGE/UG) die von SPÖ und ÖVP angekündigte steuerliche Bevorzugung von Private Equity Fonds im Rahmen einer Vermögenszuwachsbesteuerung.

 

Einkommensgerechtigkeit?! 7. Mai 2008

Diese PowerPoint-Präsention ist bereits in so manches Blog eingefügt worden;
zu finden ist sie im GPA-djp BildungsBlog, in einem Blog der work@flex und dort, wo der Sankt Precarius beschworen wird.

Klar, dergleichen Content kann gar nicht breit genug verteilt werden:

Die PPT-Präsentation zum Herunterladen.

Der Dank für die Zusammenstellung geht an den ÖGB-Sekretär für Linz-Stadt.

 

von wegen Abgabenquote: Die nackten Zahlen 1. Mai 2008

  • Die Abgabequote (Steuern und Sozialabgaben) liegt in Österreich (2005) bei 42,1 % des BIP.
    Der EU-Schnitt liegt bei 39,7 %.
    Höhere Abgabenquoten haben z.B. Schweden, Dänemark, Belgien und Frankreich,
    niedrigere z.B. Italien, die Niederlande und die BRD.
  • Interessanter als die Höhe der Abgabequote ist die Zusammensetzung, die Steuerstruktur:
    auffallend für Österreich ist dabei, dass Steuern aus Einkommen und Gewinnen mit 12 % vom BIP unter dem EU-Schnitt liegen (13,7 %),
    Sozialversicherungsbeiträge über dem EU-Schnitt (14,5 zu 11,1 %),
    sonstige lohnabhängige Abgaben (Kommunalabgabe, Wohnbauförderungsbeitrag, Beiträge zum FLAF) in Österreich ein Vielfaches des EU-Durchschnitts betragen (nämlich 2,6 % des BIP zu 0,4 % des EU-15 Durchschnitts),
    dafür Steuern auf Vermögen in Österreich lediglich bei 0,6 % des BIP (und die Abschaffung der Erbschaftssteuer wird diesen Satz noch drücken), innerhalb der EU-15 allerdings bei 2,1 % liegen.

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