Dummverteilen Sie gefälligst woanders!

Widerstand gegen die neoliberale Umverteilung

Inflation ist Inflation ist … wirklich? 26. August 2008

Im Juli betrug die Inflationsrate in der Eurozone 4,1 Prozent. Die Teuerung und dei damit verbundene finanzielle Belastung für die Haushalte beherrscht den Wahlkampf. So manche Rezepte gegen die Inflation entpuppen sich dabei allerdings als Kurpfuscherei. Weil Inflation eben nicht gleich Inflation ist.

Arten der Inflation

Unter Inflation versteht frau/mann allererst einmal eine über einen längeren Zeitraum beobachtbare Zunahme des Preisniveaus. Inflation kann dabei unterschiedliche Ursachen haben. Die sogenannte „Nachfrageinflation“ sieht den Impuls für eine inflationäre Entwicklung von der Nachfrageseite ausgehend: Ausgangspunkt ist die Erhöhung der Güternachfrage, die allerdings auf ein „unelastisches“, also weitestgehend stabiles Angebot trifft. D.h., die Angebotsseite reagiert – jedenfalls kurzfristig – auf diesen Nachfrageschub, der von Haushalten, vom Staat oder von Unternehmen ausgehen kann, nicht durch ein höheres Angebot an Gütern oder Dienstleistungen, sondern durch eine Erhöhung der Preise. (mehr…)

 

Reichtum gerecht verteilen 25. August 2008

Veranstaltung im Zuge der Grünen Sommergespräche 2008:

Grüße aus dem Steuerparadies:
Reichtum gerecht verteilen

Donnerstag, 28. August 08 ab 19:00,
MuseumsQuartier – Hof 8

Eine lustige Diskussionsrunde ist angekündigt.
Mit:

 

Karikaturen zum Thema Verteilungsgerechtigkeit 19. August 2008

Gespeichert unter: Satire, Vermögen, neoliberale Umverteilung — hc voigt @ 0:09

eine etwas ältere eCard der AUGE/UG:

und hier, etwas aktueller …

 

Verteilungskampf am Zapfhahn 10. August 2008

Tja, bewegte Zeiten. Bewegte Menschen. Die Teuerung bewegt.
Da wiederum bewegen vor allem die steigenden Treibstoffpreise …

… und das bewegt wiederum die Sozialdemokratie – von ARBÖ bis SPÖ. Weil: da bewegt sich bald nicht mehr viel auf Österreichs Autobahnen. Weil die ArbeiterInnenbewegung von sich bewegenden ArbeiterInnen lebt, bringt das Bewegung in die Arbeiterkammer.
Wohin sich die AK dabei bewegt, war absehbar – leider.

Teure Energie

Der Preis für ein Fass Rohöl erlebt eine Berg- und Talfahrt. Allerdings auf höchstem Niveau. Am 22. Mai 2008 notierte der Preis bei einem Rekordhoch von 135,09 US-Dollar, um bis zum 4. Juni wieder auf 123,79 Dollar zu „fallen“. Entwarnung gibt’s keine. Der Ölpreis bleibt hoch. Nur so zur Erinnerung: am 28. September 2004 erklomm der Ölpreis erstmals die „magische“ 50-Dollar-Marke.

Eng an den Ölpreis ist der Preis für Erdgas gekoppelt. Der steigt – wenn auch zeitverzögert – mit. Abhängig vom Rohölpreis ist natürlich auch die Entwicklung von Ölprodukten – von Benzin über Diesel bis hin zum Heizöl.

Derzeit muss ein Haushalt mit einem Verbrauch von 3000 Litern Heizöl rund 2900 Euro „hinlegen“ – um rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr, so die Arbeiterkammer. Und rund ein Drittel der Haushalte verwendet Heizöl, so die OMV. Die Preissteigerungen für Gas, so Walter Boltz, Geschäftsführer der E-Control, dürften zwischen fünf und sieben Prozent betragen. Vereinzelt könnte der Preisanstieg sogar bis zu 20 Prozent betragen.

(… Weiterlesen …)

 

strategische Umverteilung durch Bankenkrise 6. August 2008

den Hinweis auf das video auf youtube verdanken
wir dem grandiosen rebell.tv via kellerabteil