Der Europäische Gewerkschaftsbund (ETUC) hatte für den 5. April 2008 zu einer Großdemonstration in Ljubljana aufgerufen.
An der Demonstration nahmen nach Angaben der VeranstalterInnen zirka 35.000 GewerkschafterInnen von 54 Gewerkschaften aus 29 europäischen Ländern teil.
Anlass dafür war das Treffen der europäischen Finanzminister mit der europäischen Zentralbank in Slowenien, das derzeit den EU-Vorsitz hat, um die Finanzkrise zu besprechen.
Der Protest richtete sich gegen die sich immer weiter öffnende Schere zwischen den Gewinnen der Unternehmen und den sinkenden Einkommen der ArbeitnehmerInnen, den Appell der europäischen Führungskräfte an die ArbeitnehmerInnen, besonders im öffentlichen Dienst, Lohnzurückhaltung zu üben, zu einem Zeitpunkt, zu dem der Lebensstandard sinkt, gegen die unverhältnismäßig hohen Vergütungen für Manager und Direktoren, sowie die weiter andauernden Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen.
Gefordert wurden eine Verbesserung der Kaufkraft, um der Armut ein Ende zu setzen, annehmbare Mindestlöhne in allen europäischen Ländern, mehr Gleichheit zwischen den Führungsetagen und den FabriksarbeiterInnen, sowie zwischen Männern und Frauen und ein fairer Abschluss für alle ArbeitnehmerInnen in den öffentlichen Diensten.
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