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Widerstand gegen die neoliberale Umverteilung

Lettland: ein Staat vor dem Kollaps 16. September 2009

Lettland ist von der Wirtschaftskrise besonders hart getroffen. Um fast 20 % ist die Wirtschaft im ersten Quartal 2009 eingebrochen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Kredite zur Verfügung gestellt, um den Zusammenbruch zu verhindern. Gerne spricht der IWF heute davon, aus seinen Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben, die da vor allem hießen: strikte Auflagen zur Budgetkonsolidierung mit entsprechenden Privatisierungsmaßnahmen, Marktliberalisierungen, Ausgabenkürzungen etc. die weite Teile der Bevölkerung des jeweiligen Landes in bitterste Armut und Arbeitslosigekeit geführt haben und einen dramatischen Rückbau der öffentlichen Daseinsvorsorge verursacht haben. Wer glaubt, der IWF hätte tatsächlich gelernt, dem sei dieser Artikel aus der „Tageszeitung“ (TAZ) ans Herz gelegt. In Lettland, mitten in Europa, mitten in der EU, drohen tatsächlich die Lichter auszugehen …

 

Zeitschrift „Kurswechsel“ online! 8. September 2009

Der Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM) ist ein Verein mit dem Ziel, „Ergebnisse kritischer Forschungstätigkeit in die laufende politische Debatte einzubringen“. Zu diesem Zweck gibt er eine Zeitschrift, den „Kurswechsel“ heraus, der seit 1986 vierteljährlich jeweils zu einem Schwerpunktthema erscheint.

Seit wenigen Tagen sind die Kurswechsel-Ausgaben der Jahre 2000 bis 2007 auch online verfügbar (Jahresprogramme in der rechten Spalte). 2006 gab es einen Schwerpunkt-Kurswechsel zu Steuern, der nun ebenfalls Online ist.

Bei dieser Gelegenheit auch der Hinweis, dass unter www.beigewum.at fleißig gebloggt wird. Reinschauen zahlt sich aus! Und Kurswechsel lesen sowieso.

 

Vermögenssteuern: Wie Gegner argumentieren. Und warum die Argumente falsch sind 20. April 2009

Endlich ist sie da. Die Diskussion rund um eine höhere Besteuerung der Vermögen. Und schon rücken sie natürlich alle wieder aus: die GegnerInnen von Vermögenssteuern. Es sind die üblichen Mittelstandswahrer. Ein höhere Besteuerung der Vermögen, eine Besteuerung von Vermögenszuwächsen würde wieder nur den Mittelstand treffen. Eine Vermögensbesteuerung würde eine Doppelbesteuerung bedeuten. Alles unzumutbar, auch Sicht jener, die vorgeben die Mitte zur vertreten und doch nur die Interessen der ganz oberen vertreten. Die Argumente der selbsternannten Mittelstandswahren lassen sich leicht entkräften und ob ihrer Ideologie entzaubern.

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FINANZKAPITAL UND PRIVATISIERUNG 8. April 2009

Ankündigung einer Veranstaltung:

FINANZKAPITAL UND PRIVATISIERUNG – ERFAHRUNGEN IM BRITISCHEN GESUNDHEITSDIENST UND VON ANDEREN ÖFFENTLICHEN DIENSTLEISTUNGEN IN DER EUROPÄISCHEN UNION

Mit Allyson Pollock, Universität Edinburgh, und Jörg Huffschmid, Universität Bremen.

DATUM: Donnerstag, der 23. April
BEGINN: 18:30
ORT: Urania, Dachsaal

Mit Simultanübersetzung, da die Veranstaltung teilweise in englischer Sprache stattfindet.

ANMELDUNG: office@forba.at

Details dazu finden sich hier am blog der GPA-djp-Bildungsabteilung

 

Die Finanzmarktkrise und ihre Folgen – 7. März 2009

Realwirtschaftliche Auswirkungen und Wege aus der Krise

Podiumsdiskussion in der AK Wien am 5. März 2009

Am Podium: Brigitte Ederer (Vorstandsvorsitzende Siemens AG Österreich), Willi Hemetsberger (ehemals im Vorstand der Bank Austria Vorstand), Helmut Kotz (Vorstand Deutsche Bundesbank), Helene Schuberth (Senior Advisor Österreichische Nationalbank), Stephan Schulmeister (wifo), Albert Stranzl (BR-Vorsitzender Porr AG)

Veranstaltungsbericht von Peter Moser

Die Wirtschaftskrise baute sich aus einer ganzen Reihe von Komponenten auf, von denen aber nur der Immobilienboom, bzw. die Immobilienblase, die US-Zinspolitik und die anschließende Bankenkrise öffentlich, politisch, medial wahrgenommen wurden und noch werden. Die politische Therapien – nicht nur in Österreich – sehen dementsprechend aus: Sie orientieren sich lediglich an ein paar Symptomen, sie greifen nicht in die Regelkreise der Finanzwirtschaft ein (Schulmeister). Der „systemische Charakter“ (Schuberth) wird durch die jetzt hektisch und mit viel polit-rhetorischem Pathos propagierten Geldspritzen keineswegs beeinflusst. (mehr…)

 

Von faulen Krediten … 7. März 2009

Übrigens: einen Bericht zurVeranstaltung „Von faulen Krediten und reinem Gewissen“ mit Prof. Rothschild findet ihr hier!

 

ATTAC-Spot zur Finanzmarktkrise 18. Februar 2009

 

Der Staat als Retter? Zur Finanzmarktkrise 4. Februar 2009

Diskussionsveranstaltung
12. März 2009, 19.00 Uhr

AK-Bildungszentrum, Theresianumgasse 16 – 18, 1040 Wien

finanzmarktkriseBei dieser Diskussionsveranstaltung soll die Rolle des Staates nach Ausbruch der Finanzmarktkrise 2008 näher diskutiert werden.
Betätigt sich der Staat als Systemerhalter, als Retter des kapitalistischen Systems? Wie realistisch ist es, dass das Primat der Politik wiederhergestellt werden kann? Ist das sinnvoll? Diese und noch andere Fragen werden bei dieser Veranstaltung diskutiert.

TeilnehmerInnen:
Dr. Helene Schuberth, Ökonomin, Senior Advisor der Österreichische Nationalbank; von 2007 -2008 wirtschaftspolitische Beraterin von Bundeskanzler Gusenbauer

Dr. Joachim Bischoff, Herausgeber der Zeitschrift Sozialismus, Autor mehrerer Bücher, zuletzt “Globale Finanzkrise”.

Dr. Wilfried Stadler, Ökonom, Generaldirektor der Investkredit Bank AG; Wirtschaftspolitischer Referent im ÖVP Wirtschaftbund, Autor des Buches: venture capital und private equity; ab Mitte 2009 Honorarprofessor an der WU-Wien

Moderation: Mag. Friedrich Schiller (AUGE/UG)

Download Einladung

 

Veranstaltungstipp: „Von faulen Krediten und reinem Gewissen“ mit Prof. Rothschild 14. Januar 2009

Die AK Wien hat in Kooperation mit der Stadtzeitung „Falter“ Prof. Kurt Rothschild, Doyen der postkeynesianischen (einer links-keynesianischen Strömung) Ökonomie in Österreich und weithin anerkannter Volkswirt, nach Wien eingeladen.

Im Rahmen der Wiener Stadtgespräche findet am

Donnerstag 29. Jänner 2009, 19.00 Uhr

im großer Saal des Bildungszentrums der AK Wien, Theresianumgasse 16 – 18, 1040 Wien

die Veranstaltung

„Von faulen Krediten und reinem Gewissen“, Peter Huemer im Gespräch mit Kurt W. Rothschild über die Wirtschaftskrise, Erlebtes und Zukunftsperspektiven, statt.

Nähere Informationen zu Dr. Rothschild gibt es auf der Homepage der Wiener Stadtgespräche und in seinem Interview in der Novemberausgabe von Arbeit und Wirtschaft.

Um Anmeldung bis 23. Jänner wird gebeten!

 

Noch ein Film über das Geldsystem 2. Dezember 2008

Gespeichert unter: Finanzmarkt, Kapitalismus, neoliberale Umverteilung — hc voigt @ 11:55
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Vom Reis – Kurzfilm über das Geldsystem

Schnitt u. Regie:
Cristoph Lehmann