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Widerstand gegen die neoliberale Umverteilung

WEITER WIE BISHER!? 26. Mai 2009

Unter diesem Titel findet das 30. gesellschaftspolitisches diskussionsforum (gedifo) statt. Leider ist der Veranstaltungshinweis nicht am gedifo-blog zu finden, daher sei hier darauf hingewiesen.

Donnerstag, 18. Juni 2009,  16.00–20.00 Uhr

AK Bildungszentrum (1040 Wien, Theresianumgasse 16-18)

Aus dem Einladungstext:

Wenn sich die öffentliche Meinung beruhigt hat, wird vieles so weitergehen wie vorher, ist Superfund-Vorstand Markus Weigl überzeugt. Zwar müssten gewisse Risken in Zukunft limitiert werden, aber man könne nicht alles zu Tode regulieren.
Ganz anders Ulrich Beck, der Doyen der deutschen Soziologie: Man befände sich in einer „quasi revolutionären Situation“.  (…) Die Verantwortungslosigkeit, mit der vielerorts operiert worden war, ist zwar höchst illegitim aber mit den herrschenden Gesetzen nicht zu fassen. Trotzdem sind die alten Eliten, die mit ihrem sogenannten Sachverstand die Krise verursacht haben, weiter fest im Sattel. In  Demokratien sollte aber der Austausch von Eliten üblich sein. Offen ist daher, über welches andere Ventil die aufgestaute Unzufriedenheit abgelassen wird. Es könnte auch zu einem Rechtsruck kommen.

Programm + Anmeldung

 

FINANZKAPITAL UND PRIVATISIERUNG 8. April 2009

Ankündigung einer Veranstaltung:

FINANZKAPITAL UND PRIVATISIERUNG – ERFAHRUNGEN IM BRITISCHEN GESUNDHEITSDIENST UND VON ANDEREN ÖFFENTLICHEN DIENSTLEISTUNGEN IN DER EUROPÄISCHEN UNION

Mit Allyson Pollock, Universität Edinburgh, und Jörg Huffschmid, Universität Bremen.

DATUM: Donnerstag, der 23. April
BEGINN: 18:30
ORT: Urania, Dachsaal

Mit Simultanübersetzung, da die Veranstaltung teilweise in englischer Sprache stattfindet.

ANMELDUNG: office@forba.at

Details dazu finden sich hier am blog der GPA-djp-Bildungsabteilung

 

Solidarische Ökonomie 19. Februar 2009

Solidarität als gegenseitige Unterstützung und eine Ökonomie, die sich an den menschlichen Bedürfnissen orientiert – und nicht umgekehrt

- nicht weniger ist das Ziel des

Solidarische Ökonomie Kongresses, der von 20. – 22. Februar 2009 auf der BOKU in Wien stattfindet.

In über 100 Programmpunkten werden konkrete Projekte vorgestellt bzw. theoretische Aspekte behandelt, deren Kernpunkte sich am zitierten Ziel orientieren.

Dabei geht es um Kritik der Geschlechterverhältnisse, Kapitalismus und/oder der Zerstörung natürlicher Lebensräume, selbstverwaltete Räume und Betriebe, alte und neue Genossenschaften, solidarische Wohnformen, Unternehmungen mit sozialer Zielsetzung, u.v.a.m.

 

Der Staat als Retter? Zur Finanzmarktkrise 4. Februar 2009

Diskussionsveranstaltung
12. März 2009, 19.00 Uhr

AK-Bildungszentrum, Theresianumgasse 16 – 18, 1040 Wien

finanzmarktkriseBei dieser Diskussionsveranstaltung soll die Rolle des Staates nach Ausbruch der Finanzmarktkrise 2008 näher diskutiert werden.
Betätigt sich der Staat als Systemerhalter, als Retter des kapitalistischen Systems? Wie realistisch ist es, dass das Primat der Politik wiederhergestellt werden kann? Ist das sinnvoll? Diese und noch andere Fragen werden bei dieser Veranstaltung diskutiert.

TeilnehmerInnen:
Dr. Helene Schuberth, Ökonomin, Senior Advisor der Österreichische Nationalbank; von 2007 -2008 wirtschaftspolitische Beraterin von Bundeskanzler Gusenbauer

Dr. Joachim Bischoff, Herausgeber der Zeitschrift Sozialismus, Autor mehrerer Bücher, zuletzt “Globale Finanzkrise”.

Dr. Wilfried Stadler, Ökonom, Generaldirektor der Investkredit Bank AG; Wirtschaftspolitischer Referent im ÖVP Wirtschaftbund, Autor des Buches: venture capital und private equity; ab Mitte 2009 Honorarprofessor an der WU-Wien

Moderation: Mag. Friedrich Schiller (AUGE/UG)

Download Einladung

 

Veranstaltungstipp: „Von faulen Krediten und reinem Gewissen“ mit Prof. Rothschild 14. Januar 2009

Die AK Wien hat in Kooperation mit der Stadtzeitung „Falter“ Prof. Kurt Rothschild, Doyen der postkeynesianischen (einer links-keynesianischen Strömung) Ökonomie in Österreich und weithin anerkannter Volkswirt, nach Wien eingeladen.

Im Rahmen der Wiener Stadtgespräche findet am

Donnerstag 29. Jänner 2009, 19.00 Uhr

im großer Saal des Bildungszentrums der AK Wien, Theresianumgasse 16 – 18, 1040 Wien

die Veranstaltung

„Von faulen Krediten und reinem Gewissen“, Peter Huemer im Gespräch mit Kurt W. Rothschild über die Wirtschaftskrise, Erlebtes und Zukunftsperspektiven, statt.

Nähere Informationen zu Dr. Rothschild gibt es auf der Homepage der Wiener Stadtgespräche und in seinem Interview in der Novemberausgabe von Arbeit und Wirtschaft.

Um Anmeldung bis 23. Jänner wird gebeten!

 

Krisen im Neoliberalismus oder Neoliberalismus in der Krise? 19. Dezember 2008

Gespeichert unter: Kapitalismus, Veranstaltungshinweis, neoliberale Umverteilung — Klaudia Paiha @ 11:55
Tags: ,

Die Analyse der Ursachen der Krise(n) sowie ihre Deutung sind in hohem Maße relevant dafür, welche Auswege und Lösungen politisch diskutiert und möglicherweise verfolgt werden.

… schreibt die FORBA in ihrer Einladung. Wie wahr, wie wahr. Deshalb finde ich die Veranstaltung auch so interesssant:

Krisen im Neoliberalismus oder Neoliberalismus in der Krise?
Überlegungen zur politischen Analyse von Hegemoniekonstellationen

Dienstag, 20. Januar 2009, 17:00 – 18:30 Uhr, Seminarraum FORBA

Ausgehend von der aktuellen Debatte werden Forschungsarbeiten und –ergebnisse zur Geschichte des Neoliberalimus seit Ende des Zweiten Weltkrieges zur Diskussion gestellt, welche einerseits die historische Varianz neoliberaler Konzepte und Regime (pragmatisch-ausgleichend bis aggressiv autoritär) verdeutlichen. Andererseits kann mittels der Ergebnisse auf das relative Gewicht des neoliberalen Lagers in Wissenschaft, Publizistik und Politikberatung eingegangen werden.

Vortragender: Dr. Dieter Plehwe, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, dzt. Gastprofessor für Internationale Entwicklung an der Universität Wien.

ACHTUNG: begrenzte TeilnehmerInnenzahl – Anmeldung unter: office@forba.at

 

Arbeitsrechte für Frauen weltweit! 3. Dezember 2008

Die Frauensolidarität beschäftigt sich in einem aktuellen Projekt mit der Informalisierung der Arbeit. Zur Textilindustrie weiss sie zu berichten:

Die boomende Textil- und Bekleidungsindustrie hat seit dem Fall des Eisernen Vorhangs verstärkt Osteuropa als neue Produktionsstätte für sich entdeckt. (…)
Die Globalisierung, Transformation sowie die EU- Erweiterung einiger osteuropäischer Länder zeigt ihre Auswirkungen besonders im Arbeitsleben von Frauen, die vermehrt informell in der Heimarbeit zu Billigstlöhnen für den Weltmarkt nähen. Ihnen werden ihre Arbeitsrechte vorenthalten und ihre geringen Löhne schaffen eine neue soziale Schicht von Working Poor.

Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren, gibt es bei der Veranstaltung

modeWas ist Mode im Osten?

Billige Heimarbeit und Informalisierung von Frauen in der Bekleidungs- und Textilindustrie

Zeit: 11.12.2008; 18:30 Uhr
Ort: Otto Mauer Zentrum, Währingerstr. 2-4; 1090 Wien

Vortrag und Diskussion mit:

  • Majda Sikosek, Chefkoordinatorin und Gründungsmitglied von FELICITAS,  einer serbischen Non- Profit Organisation sowie Regionalkoordinatorin des Heimarbeiterinnennetzwerkes am Balkan
  • Dr. Bettina Musiolek, Studienleiterin der Evangelischen Akademie Meißen, Expertin für Arbeitswelt und Globalisierung, Frauenarbeit und sozialerUnternehmensverantwortung, Sozioökonomie der EU-Osterweiterung

Details hier im Download.

Um Anmeldung bis 10.12 wird gebeten.

Eine Kooperationsveranstaltung der Frauensolidarität gemeinsam mit AUGE/UG-Alternative und Grüne GewerkschafterInnen, gmtn-Gewerkschaft Metall-Textil und der Grünen Bildungswerkstatt

 

Finanzmarktkrise – wie kommts? 25. November 2008

Grundlageninformationen über die Funktion von Banken, die Ursachen der
Immobilienkrise, das „Überschwappen“ auf den europäischen Bankenmarkt
inklusive einer Gesamt-Einschätzung bieten die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen (AUGE/UG) in einem Vortrag + Diskussion zur

Finanzmarktkrise
am: Mi, 3.12.2008, 18.00 Uhr

mit Mag. Friedrich Schiller, Nationalökonom

wo: AUGE/UG-Büro, 1040 Wien, Belvederegasse 10

 

Veranst.: Verteilung und Demokratie 12. November 2008

Veranstaltung von BEIGEWUM in Kooperation mit der AK Wien, dem Institut VW1 an der WU-Wien, dem Graduiertenzenrum der Fakultät für Sozialwissenschaften, Uni-Wien und der Studienrichtungsvertretung Volkswirtschaft, WU-Wien.

Gesellschaftliche Folgen zunehmender sozialer Ungleichheit

14.-15.11.2008, Wirtschaftsuniversität Wien

Thematik
Die Frage, wie es um die Verteilungsgerechtigkeit in unserer Gesellschaft bestellt ist, wird zunehmend in der Öffentlichkeit diskutiert. Die soziale Ungleichheit wächst beständig. Prekarisierungstendenzen haben längst die bislang als stabil geltende breite gesellschaftliche Mitte erreicht. Wenn allerdings die breite Mittelschicht als Trägerin des westlichen Gesellschaftsmodells beruhend auf parlamentarischer Demokratie, Marktwirtschaft und Sozialstaat – zunehmend von der Wohlstandsentwicklung abgekoppelt wird, droht das bestehende Gesellschaftsmodell in eine schwerwiegende Legitimationskrise zu schlittern. Es drängt sich die Frage auf, welche Auswirkungen die ungleiche Verteilung auf die demokratische Verfassung einer Gesellschaft hat.

Tagung
Die Tagung soll sich der Frage der Verteilungsgerechtigkeit widmen. Sie soll ein Forum für Studierende und Graduierte aus unterschiedlichen (vorwiegend politologischen und sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen) Disziplinen sein, die sich mit Fragestellungen rund um das Thema „Verteilung und Demokratie“ beschäftigen.
Die Tagung bietet die Möglichkeit, mit namhaften WissenschafterInnen über zentrale Fragen dieses Themas zu diskutieren. NachwuchswissenschaftlerInnen präsentieren ihre Arbeiten, Zwischenstände und grundlegende Fragestellungen und stellen diese zur Debatte.

hier die Homepage zur Veranstaltung.

 

Schafft das AMS prekäre Verhältnisse? 15. September 2008

ein Veranstaltungshinweis für Donnerstag, den 18. September, 18:30 Uhr:

Schafft das AMS prekäre Verhältnisse?
Trainer/innen zwischen den Mühlsteinen

eine prominent besetzte Podiumsdiskussion in der Arbeiterkammer Wien,
Theresianumgasse 16–18, 4. Bezirk.

Ich habe Monate gearbeitet und noch immer kein Honorar erhalten.

Hunderte TrainerInnen haben in den letzten Monaten diese Erfahrung machen müssen. Ihre Auftrag- oder Arbeitgeber, die wiederum von Aufträgen des AMS leben, sind plötzlich insolvent geworden.
Wovon lebe ich morgen, was arbeite ich übermorgen?“, fragen sich nun die TrainerInnen.

es diskutieren:

… organisiert wird die Veranstaltung von den Grünen, der AUGE/UG und der Grünen Wirtschaft. Durch die Diskussion führen wird Klaudia Paiha, Bundessprecherin der AUGE/UG.
Die Einladung kann hier heruntergeladen werden (pdf).